Einsam sitzender Single-Mann denkt nach

Für die Herren:
4 Gründe, warum Sie noch Single sind

Kein Zweifel, Sie sollten kein Single sein. Das bestätigt man Ihnen oft. Aber warum klappt es dann nicht? Wo bleibt Ms. Right? Vielleicht liegt es ja hieran?

Sie sind zu stark

Männer sollen doch geheimnisvoll sein, erfolgreich sowieso, selbstbewusst und dürfen die handwerklich geschickten Hände, die schwere Tüten tragenden Arme und darüber den technikaffinen Kopf haben, der am widerspenstigen Laptop weiterhilft.

Natürlich sollen Sie das. Aber wie bei allem kommt es auf die Dosierung an. Den Nimbus des „Unnahbaren und Coolen“ ungebrochen zu wahren, lässt Sie irgendwann desinteressiert, schlimmstenfalls arrogant wirken. Wer außerdem immer den Beruf betont und dem auch klar den Vorzug gibt, disqualifiziert sich ebenso für eine Beziehung. Teilen mag nämlich niemand seinen Partner. Auch nicht mit Nebenbuhlerin „Karriere“.

Sie sind zu schwach

Erste Version:
Sie wissen viele traurige Geschichten und Begebenheiten aus ihrem oder anderer Menschen Leben zu erzählen; das Glas ist halb leer (und wird auch nicht mehr voll), Hobbies und Interessen haben Sie auch nicht. Es macht ohnehin nichts Freude.
Sie heischen nach Mitleid, doch die gehegte Negativität verschreckt einfach nur.  Keine Frau wird sich in einen lethargischen Schwarzseher verlieben, den sie täglich (seelisch) an die Hand nehmen muss.

Zweite Version:
Sie verstehen alle und jeden. Sie geben gern mal nach, Grenzen setzen Sie kaum. Werden diese einmal überschritten, reden Sie nicht Tacheles, sondern ziehen sich gekränkt in die Schmollecke zurück.  Oder haben Verständnis.
Nein, Frauen wollen keine Streithähne. Aber auf Konflikte hin keine Position zu beziehen, trägt Ihnen schnell das schlimmste Etikett ein, das Frauen vergeben können: „Er zu lieb“.

 

Warum Sie noch Single sind: Frauen sind zahlreich vorhanden
So darf sie gerne aussehen. Und dann sollte noch…

Sie wollen zuviel

Sie muss auf jeden Fall Haarfarbe X haben, tolle Maße (90-60-90 kann doch nicht so unrealistisch sein?), viel Zeit für die Partnerschaft und eine Vorliebe für hohe Schuhe. Fußball sollte sie mögen, aber keinesfalls Fan der Mannschaft X sein!  Kinder darf sie gern wollen, aber bitte nicht schon ein eigenes haben. Am besten, sie ähnelt Schauspielerin/ Model XY….
Darunter geht nichts. So eine Frau muss man(n) doch finden! Und je länger das dauert, desto fester setzt sich das Bild von der Idealpartnerin, desto lieber zücken Sie Ihre innere Abhakliste bei einer interessierten Dame. Und schon hat sie keine Chance mehr.

Vor Ihren Freunden gelten Sie damit vielleicht eine Weile als wählerischer Genießer. Aber auch da irgendwann als das, was Sie schon die ganze Zeit sind: allein und unglücklich.

Sie wollen zu wenig

Sie orientieren sich zu tief. Na ja, die ist besser als allein? Sie hat eben nicht so viele Interessen, geschweige denn, dass man sie teilen könnte.
Da haben Männer in der Regel eine größere Toleranz, irgendwann wird es aber doch langweilig, sollen sich die Gesprächsthemen über Schuhe und Shoppingabenteuer erheben.

Tief zu stapeln kommt bei der Partnersuche öfter vor, als Sie glauben. Wer tief stapelt, sieht die Beziehung nicht gefährdet, weil die Partnerin etwas Besseres finden könnte. Man ist schon das Beste, das ihr passieren konnte.

Das Ergebnis? Ein Teil von Ihnen weiß sehr genau, dass dies nicht die passende Partie ist. Sie ziehen sich irgendwann enttäuscht zurück, weil etwas fehlt. Bleiben Sie danach bei Ihrem Beuteschema, landen Sie wieder in derselben Situation. Bis der Frust über die „verdrehten Frauen“ so tief sitzt, dass Sie keiner Dame mehr mit ernsthaften Absichten begegnen. Und allein bleiben.