Ist das sexy? Was Männern Appetit macht-und was nicht

Sie wollen umwerfend sein, anziehend, so dass er sich völlig für Sie begeistert und nur noch an Sie denken kann. Herzlichen Glückwunsch, Sie scheinen einen tollen Fang in Aussicht zu haben!
Wie punkten Sie jetzt? Was ist einfach sexy? Und was verdirbt ihm die (Vor-)Freude?

Ständig auf Diät sein

Er lädt Sie zu einem tollen Essen ein, mit Verweis auf Ihre Figur gibt es für Sie aber nur einen Diätsalat mit Diätwasser … Er isst Ihnen eigentlich regelmäßig etwas vor, während Sie auf einem kargen Teller herum picken. Oder gleich bei einem Glas Diätshake verharren, während Sie Ihre Kalorienbilanz durchrechnen.

Sie würden ja schon gern … Aber Sie sind (mal wieder) auf strenger Diät.

Sie merken schon: Der Dauer-Selbstzwang kann nicht sexy zu sein. Das hat nämlich gerade nichts mit Strenge und Selbstkasteiung zu tun, sondern mit Freude und Lebenslust. Genießen Sie also mit ihm zusammen, genau das gibt Ihnen dieses Strahlen, das Sie so umwerfend macht.
Diät können Sie wieder halten, wenn Sie allein sind.

Lokalkolorit

Ein bisschen „Heimatfärbung“ darf sein, es sollte nur nicht Ihren Sprachgebrauch dominieren. Besonders nicht, wenn er aus einer anderen (mundartlichen) Region stammt. Das lässt Sie nämlich leider sehr schlicht erscheinen. Auch geistig …
Also: Ein bisschen Sprachtraining schadet nicht, zumal Sie davon nicht nur bei Ihrem Auserwählten, sondern in nahezu jeder Lebenslage profitieren!
Und mal ehrlich: Einen dicken Heimatdialekt wird der Mann Ihrer erotischen Träume gewiss auch nicht haben.

Praktische Frisuren

Kurz und pflegeleicht, einfach ein Zopf oder, noch schlimmer, ein Dutt. Gerade letzterer wird von Männern als weiblicher Trend eher zähneknirschend hingenommen. Als schön wird er nicht wahrgenommen, zumal auch die Herren wissen: Je besser der Dutt sitzt, desto länger haben die Haare kein Shampoo mehr gesehen …
Also: Gepflegte Haare sind ein natürlicher Schmuck und setzen das erotische Signal schlechthin. Vernachlässigen Sie ihn nicht. (Achtung – Kurzes Haar ist nicht gleich unsexy! Schnitt und Farbe sollten nur weiter Ihre tolle Weiblichkeit betonen.)

Stilvolle Frau mit Dutt
Praktisch ist es. Aber was auch immer Ihnen die Modemagazine weismachen wollen: Von „sexy“ ist ein Dutt meilenweit entfernt.

Lästern und „abchecken“

Oft als unsexy bezeichnet, dennoch leider nie ganz aus der (Damen-)Welt zu schaffen. „Unterhalten“ Sie ihn also nicht mit Geschichten über tollpatschige Menschen im Allgemeinen und weniger attraktive Geschlechtsgenossinen im Besonderen. Taxieren Sie auch nicht jede andere Frau im Raum, um sich im Anschluss über deren Mängel zu amüsieren. Wollen Sie wirklich als Lästerschnute, als zickig und stutenbissig gelten?
Zeigen Sie sich lieber souverän, merken Sie etwas Positives an den Damen um Sie herum an, wenn Ihnen etwas auffällt. Das zeugt von Selbstbewusstsein und unkompliziertem Wesen!
Mit Ihren Freundinnen können Sie wieder lästern. Die missverstehen Sie nicht.

Kosmetik-Panzerung

Sie dürfen sich sehr gern zurecht machen, verführerischer Parfumduft Sie umwehen … Jeder Mann hat Freude an einer aparten Frau.
Das kippt allerdings, sieht er Sie unter all´ der Farbe nicht mehr, sind Ihre Augenbrauen mit der Schablone gezogen, wirkt der Lidschatten wie aufgestempelt oder klebt Ihr

Frauenauge mit Makeup
Make-Up darf gern, übermalen Sie sich aber nicht. Kleiner Tipp gegen „Überladung“: Betonen Sie Augen oder Lippen. Niemals beides.

Lipgloss irgendwann an jedem Besteck.
Überkommen ihn bereits leichte Parfum-Kopfschmerzen, bevor Sie überhaupt den Raum betreten haben, nimmt ihm das ebenfalls alle Freude an Ihnen.
Also: Ruhig etwas Zurückhaltung bei der geliebten Kosmetik (Tipp: Von wertigen Parfums brauchen Sie nicht viel und sie halten deutlich länger. Achten Sie beim Schminken darauf, Schönes in Ihrem Gesicht zu betonen, das schon da ist. Malen Sie nicht etwas Neues auf.)

Schrille Töne und einfache Themen

Kichern, quicken, piepsiges Sprechen … Es gibt nicht wenige Männer, die Frauen mit stark kindlichen Zügen bevorzugen. Wollen Sie damit ein wenig kokettieren und spielen, hat er sicher nichts dagegen. Finden Sie aber nicht mehr in den normalen Sprechton zurück, tötet das alle Erotik.
Es hält sich das Gerücht, Männer bevorzugten Dummchen. Stimmt einfach nicht. Ein paar seichte Themen dürfen Sie durchaus haben, wenn Sie Ihnen beiden Spaß machen. Hat er aber das Gefühl, bei gehaltvolleren Themen komme außer großen Augen nichts von Ihrer Seite, schwindet seine Begeisterung schnell.